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Mehr als 500.000 Kommentare für den Erhalt der Netzneutralität an EU-Regulierungsbehörde geschickt

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, führende Technologieunternehmen, der Erfinder des WWW und mehr als 500.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich mit einer klaren Botschaft an die Europäische Telekom-Regulierungsbehörde BEREC gewandt: Die Netzneutralität in Europa muss erhalten bleiben.

Netzneutralitäts-Aktivisten stellen 100.000 Kommentare persönlich ins Hauptgebäude der EU-Regulierungsbehörde zu

Gestern haben Aktivisten der Plattform savetheinternet.eu mehr als 100.000 Kommentare besorgter Bürgerinnen und Bürger direkt bis zur Türe von BEREC, dem Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation, mit Sitz in der lettischen Hauptstadt Riga zugestellt. Ihre Botschaft: Das offene Internet muss mit starken und sinnvollen Netzneutralitätsregeln geschützt werden.

Net neutrality activists personally deliver 100,000 comments to EU Regulators’ headquarters

Yesterday, activists from savetheinternet.eu delivered over 100,000 comments from concerned citizens right to the doorstep of BEREC, the body of EU telecoms regulators located in Riga, the Latvian capital. Their message: protect the open internet with strong, meaningful net neutrality rules.

Sir Tim Berners-Lee, Barbara van Schewick und Lawrence Lessig: Gemeinsames Plädoyer für die Erhaltung der Netzneutralität in Europa

Am Montag, 18. Juli 2016 endet die öffentliche Konsultation zu den Umsetzungsrichtlinien für Netzneutralität in Europa. In diesen wird festgelegt, ob das Internet in Europa weiterhin eine freie und offene Plattform sein wird. Mit einem gemeinsamen Text bringen sich jetzt drei der wohl renommiertesten Personen, die sich akademisch mit dem Internet beschäftigen, in die Debatte ein.

Net neutrality advocates make final push as EU consultation enters last week

With over 93,000 comments and counting, EU telecom regulators' consultation on net neutrality has received unprecedented attention from concerned EU citizens. The campaign SaveTheInternet.eu is making a final push this week in a bid to reach 100,000 comments.

Netzpolitische Halbjahresbilanz des AKVorrat

Vor zwei Jahren hat der Österreichische Verfassungsgerichtshof entschieden, dass die Vorratsdatenspeicherung in Österreich abgeschafft werden muss. Das war der größte Erfolg des AKVorrat. Dennoch gibt es für den Verein mehr denn je zu tun. Grund- und Menschenrechte werden im Zusammenhang mit Internet und digitalen Kommunikationsmitteln mit Füßen getreten. Das zeigt sich etwa am Polizeilichen Staatsschutzgesetz, das seit heute, 1. Juli 2016 in Kraft ist. 

"Viele Politikerinnen und Politiker betrachten das Internet anscheinend als grundrechtsfreien Raum. Anders sind Staatsschutzgesetz, Bundestrojaner oder die drohende Einschränkung der Netzneutralität in der EU nicht zu erklären", so Thomas Lohninger, Datenschützer bei der Bürgerrechtsorganisation AKVorrat. 

Thousands of sites protest European Union’s proposed Internet slow lanes

More than 7,000 websites protest with a slow loading icon based on the EU flag, to demand that European Union regulator BEREC get serious about net neutrality. Their campaign has already helped over 50.000 users take action and respond to BEREC's  consultation.  The “EU Slowdown” protest runs until July 18th consultation deadline.

Neuer Termin: Mi, 6. Juli 17:00 - Picknick ohne Vorratsdatenspeicherung

Am 27. Juni 2016 war es exakt zwei Jahre her, dass der Österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden hat, dass die Vorratsdatenspeicherung hierzulande abgeschafft werden muss. Für den AKVorrat, die österreichische Zivilgesellschaft und unsere Grundrechte war und ist das ein Riesenerfolg.

Tausende Websites protestieren für den Erhalt eines freien Internets in Europa

Mehr als 7000 Websites protestieren mit einem Ladebalken im Stil einer EU-Fahne dafür, dass die Internetregulierungsagentur BEREC sich ernsthaft mit dem Thema Netzneutralität auseinandersetzt. Über 50.000 Menschen haben bereits an der Konsultation teilgenommen. Der "EU Slowdown"-Protest läuft noch bis zum Ende der Konsultation am 18. Juli 2016.